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Cala
Ratjada
-
Historisches
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Cala Ra(t)jada
Cala
Rajada ist wahrscheinlich nach einem
Fisch namens
Rajada benannt worden, der in grossen Mengen vor
der Küste vorkam. Vor der Besiedlung gab es hier
nur ein Familiengut mit Namen Can Climentó, auf
dem Getreide, Feigen, Mandeln und Wein angebaut
wurden. gegen Ende des 19. Jahrhunderts siedelten
sich die ersten Fischer aus Capdepera an: Patró
Tià, Morey, Canals,etc., aber einen endgültigen
Impuls gaben erst die Fischer aus Valldemosa, die
sich dem Fang von Korallen und Schwämmen widmeten.
Mit der Vereinigung dieser Fischer entstanden die
ersten 5 Häuser in direkter Küstennähe, bekannt
unter den Namen: Ca Madò, Francina, Cas Mussi, Can
Pastelles, Can Tafona und Can Parreta.
Im Jahr 1887 erbaute man neben Cas Bombu die
Kirche von Sant Roc. da diese Kirche zu klein
geworden war, begann man im Jahre 1924 mit dem Bau
der jetzigen Kirche, die 1949 restauriert wurde.
Das erste Sommerhaus von Can Epifaneo entstand
1860 an der Stelle, wo man heute die Bar Negresco
findet. Die ersten Sommergäste, wie die Familie
Tafona, D. Rafael Blanes und Moragues kamen aus
Artà und errichteten ihre Häuser entlang des
Küstenstreifens Richtung Son Moll. Die erste
gastronomische Einrichtung war die von Cas Bombu.
Die Familie Bombu bewirtschaftete das Café Can
Patilla in Capdepera und kam Sonntags nach Cala
Rajada, um die Fischer in einem Schuppen mit
Getránken zu bewirten. Nachdem sie spáter kleine
imbisse reichten, verwandelte sich Cas Bombu in
ein Restaurant und mit der Zeit in eine Pension.
Einige Zeit danach etablierte sich auch das Café
von Pere Andreu. Im Jahre 1906 erbaute man das
erste Hotel, das Hotel Castallet, mit 35
Zimmern.
Der Touristenfluss begann 1930, wurde aber 1936
durch den Krieg unterbrochen und setzte in den
fünfzigern aber besonders in den sechzigern Jahren
wieder ein.
Zwischen Son Moll und Cala Rajada, in Na
Farradura, gab es einige kleine Bootswerften, mit
dem Bau des Hafens wurde aber erst 1930 begonnen
und er wurde, nach mehrmaligen Unterbrechungen,
1945 fertiggestellt.
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