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Technik |
niedrig |
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Mittlere Tiefe |
16 Meter |
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Maximal Tiefe |
19 Meter |
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Dauer |
50 Minuten |
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Schwierigkeiten |
die Höhlen |
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Empfohlene
Jahreszeit |
Winter -
Frühling |
Zwischen
Cala Millor und Cala Ratjada finden Sie die
Pinienküste (Costa des Pins) und den Strand von
Canyamel. Die gesamte Gegend ist für das Tauchen sehr
geeignet, wobei der grosse Fels vom Kap des Pinar eine
der interessantesten Stellen ist. Dieser Kap trennt
die Buchten von Artá und Canyamel. Die riesige Masse
vom Kap des Pinar hat an seiner östlichsten Spitze
eine Reihe von kleinen und geheimnissvollen Höhlen.
Die Höhle der
Einsiedlerkrebse ist eine der vielen, die Sie an der
Spitze das Kaps erforschen können. Um die Ankerstelle
zu erreichen, müssen Sie sich eines Wasserfahrzeuges
bedienen, welches Sie an der Rampe von Cala Bona zu
Wasser lassen können. Sie werfen den Anker in einer
kleinen, fast unmerklichen Bucht, die man
Sa Batedora des Gegant
( die Dreschmaschine des Riesen ) nennt. An dieser
Stelle ragt aus dem Wasser ein Fels hervor, der als
Champignon
bekannt ist. In der Nähe vom
Champignon
springt man ins Wasser und taucht in südlicher
Richtung auf der Suche nach der Kapspitze. Unterhalb
des riesigen Felsen des Kaps finden Sie die Höhle der
Einsiedlerkrebse, die so genannt wird, weil es darin
immer grosse, schreckhafte Einsiedlerkrebse in grosser
Zahl gibt. Der Eingang ist nicht leicht zu finden,
denn er wird von einer Gruppe von Felsen verdeckt, die
so aussehen, als wollten sie den Eingang verstecken
und damit die Krebse schützen.
Die
Höhle ist nicht sehr gross, aber sie stellt einen
zusätzlichen Reiz dieses Tauchausfluges dar. Wenn Sie
den Eingan zur Höhle gefunden haben, werden Sie
feststellen, dass sie nicht sehr vertrauenerweckend
aussieht. In die Höhle eindringen sollte nur der, der
das schwebende Schwimmen beherrscht und nicht unter
Claustrophobie leidet. Der Boden ist sandig, und es
ist sehr wichtig, ihn nicht aufzuwühlen, um
unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr zu
vermeiden. Es ist unmöglich sich darin zu
verschwimmen, aber es wird empfohlen, in kleinen
Gruppen von höchstens 3 Tauchern hiineinzuschwimmen.
Im Zweifelsfalle ist es besser, sich in einem
Taucherclub in Cala Millor oder Cala Ratjada weitere
Auskünfte zu holen. es ist eine gute Gegend für das
Erkundungstauchen, und wenngleich es da nicht sehr
lebhaft zugeht, so fühlt man sich durch die Höhle der
Einsiedlerkrebse und durch den felsigen, mit
Steckmuscheln übersähten Grund reichlich entschädigt.
Vergessen Sie nicht, dass die Steckmuschel eine
geschützte Tierart ist, denn sie ist heute schon
selten in Gegenden, wo sie früher zu Tausenden war. In
der Gegend von Kap Pinar ist es noch möglich, die
Steckmuscheln in grosser Zahl zu sehen. Wenn man sich
behutsam einer offenen Steckmuschel nähert, wird man
mit etwas Glück den schönen weissen Krebs sehen
können, der als Dauergast in ihrem Innern lebt. Die
beiden Tierarten haben eine für beide nützliche
Symbiose erreicht, und Sie können sich als Dritter im
Bunde dazu gesellen und sie beobachten.
Sie
kehren auf dem selben Wege zurück, und wenn noch etwas
Luft übrigbleibt, können Sie bis zum berühmten
Champignon
tauchen, an dem Sie vielerlei Arten der filtrierenden
Tiere sehen können. Schwämme und andere Bewohner der
Strömung haben den Felsen besetzt, um den ständigen
Fluss von mikroskobischer Nahrung auszunutzen
Text & Photos:
Tauchen in Mallorca von Juan Poyatos & Aníbal
Alonso
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